Datensicherheit 2015: Big Data, IoT + professionelles Schlüsselmanagement

SafeNet zeigt, auf welche Sicherheitstechnologien Unternehmen zukünftig setzen sollten

Germering, 3. Dezember 2014 – Bis Ende Oktober 2014 wurden mehr als 580 Millionen Datensätze gestohlen oder verloren – und das ist nur die Zahl der offiziell gemeldeten Verluste. Das sind 25 Prozent mehr als im selben Zeitraum des letzten Jahres. SafeNet geht davon aus, dass dieser Trend weiter anhält: Der Sicherheitsanbieter rechnet mit mindestens einem spektakulären Fall von Datendiebstahl pro Monat, bei dem mehr als 25 Millionen Daten gestohlen werden.

Bei vielen Unternehmen steigt angesichts der Bedrohungslage der Wunsch nach mehr Sicherheit und geeigneten Verschlüsselungslösungen. SafeNet nennt die Technologien und Anwendungsfelder, die nächstes Jahr besonders im Mittelpunkt stehen werden:

·       Big Data absichern: Software-Frameworks wie Apache Hadoop bündeln große Datenmengen in Clustern und verteilen sie auf tausende von Datenknoten. Die Informationen in den Knoten können aber oft nicht vollständig abgesichert werden. Ungeschützt stellt jeder dieser Datenknoten allerdings ein Einfallstor für Hacker dar. Moderne Verschlüsselungslösungen können sensible Informationen wirkungsvoll schützen, ohne dass die Leistungsfähigkeit des Frameworks leidet oder IT-Administratoren die Architektur bestehender Big-Data-Software verändern müssen.

·      Professionelles Schlüsselmanagement: Chiffrierte Daten sind nur so sicher und verfügbar wie die verwendeten Schlüssel. Werden diese Schlüssel beispielsweise in Software hinterlegt, können Sie zusammen mit den Daten entwendet werden oder verloren gehen. Unternehmen sollten deshalb auf spezielle Plattformen, wie Hardware Security Module (HSM), für das Schlüsselmanagement setzen. Damit lassen sich Schlüssel auf Hardware speichern und verwalten – dort sind sie wesentlich besser geschützt und lassen sich einfacher kontrollieren als in der Software.

·      Herausforderung Internet der Dinge: Mit der Vernetzung von Industrieanlagen, Sensoren und Robotern bauen Unternehmen quasi Türen in ihre Maschinen ein, die ebenso von unerwünschten Besuchern genutzt werden können. Softwareschutz ist im IoT von großer Bedeutung, weil sich Hacker und Industriespione oft weniger für die Hardware der Geräte interessieren, sondern die darauf laufende Software angreifen. Hier liegt das Know-how, das es zu schützen gilt. Ein wichtiger Sicherheitspfeiler ist deshalb ein spezieller Softwareschutz und  Lizenzierungslösungen für den Embedded-Markt, die regeln, auf welcher Maschine das Programm laufen darf. Die Lösung verhindert, dass Angreifer den Code kopieren, vervielfältigen, unzulässig aktivieren und auf „fremden“ Maschinen einsetzen können. Ebenso kann auf diese Weise das Reverse Engineering  unterbunden werden.

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